Zum Diplom ein Bristle Bot

20 Ludwigshafener Kinder von 8 bis 12 Jahren waren am 9. November gekommen, um im Haus der Medienbildung ihre Urkunde zum Kinderzukunftsdiplom 2019 entgegenzunehmen. Attraktion der diesjährigen Feier waren die „Bristle Bots“, die die Kinder in einem kleinen Workshop basteln und anschließend mit nach Hause nehmen konnten.

Was ist ein „Bristle Bot“? Man nehme einen Miniventilator, stutze ihm die Flügel und verleihe ihm eine Unwucht, montiere ihn auf eine kleine Handbürste – und fertig ist der Bürstenroboter, englisch „Bristle Bot“! Stellt man den Batterieschalter auf „on“, dann beginnt der Bürstenroboter, sich unregelmäßig kreiselnd über den Tisch zu bewegen. Es ist die Kunst, beim Basteln und Kleben die Teile so zu montieren, dass die „gewünschte“ Bewegung dabei entsteht.

Die 2019er Diplomkinder des Ludwigshafener Kinderzukunftsdiploms hatten einen Heidenspaß dabei, in dem einstündigen Miniworkshop im Haus der Medienbildung ihre Bristle Bots zu basteln und sie in einer Arena aus einem aufgefalteten Pizzakarton gegeneinander antreten zu lassen. Wie bei jeder Abschlussveranstaltung in der elfjährigen Geschichte des Ludwigshafener Kinderzukunftsdiploms gab es auch 2019 ein kreatives Angebot für alle Kinder, die bei den 55 Veranstaltungen seit Mai mindestens vier Stempel gesammelt hatten – Voraussetzung für die Diplomurkunde, die schließlich 20 anwesende Kinder in Empfang nehmen konnten. Eine „Ehrenurkunde“ erhielt der erst 5-jährige Benjamin, der zum Erstaunen des Teams um ILA-Geschäftsführerin Angelika Hornig ebenfalls vier Veranstaltungen aus dem Programmheft des Kinderzukunftsdiploms besucht hatte und damit 4 Stempel vorweisen konnte.

Jahr für Jahr verzeichnet das Programm des Kinderzukunftsdiploms mit 55 Veranstaltungen zwischen 800 und 1000 junge Besucherinnen und Besucher. Während in früheren Jahren bis zu 50 „Diplomkinder“ gezählt worden waren, blieb die Zahl der abgegebenen Stempelkarten 2019 mit 32 unter den Erwartungen. Angelika Hornig: „Wir wollen von unseren 30 Mitveranstaltern über eine Umfrage erfahren, wie wir das Kinderzukunftsdiplom wieder attraktiver und spannender gestalten können. Die Rückmeldungen der teilnehmenden Kinder und Eltern sind unverändert sehr positiv, aber wir glauben, dass wir das Profil unseres größten und aufwändigsten Projekts neu schärfen müssen.“