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Thema Nachhaltigkeit

 

Das Generalthema der Agenda 21 und damit unserer Aktivitäten ist „Nachhaltigkeit“. In Wikipedia wird Nachhaltigkeit folgendermaßen definiert: „Nachhaltigkeit ist ein Handlungsprinzip zur Ressourcen-Nutzung, bei dem die Bewahrung der wesentlichen Eigenschaften, der Stabilität und der natürlichen Regenerationsfähigkeit des jeweiligen Systems im Vordergrund steht. … Im ursprünglichen Wortsinn („längere Zeit anhaltende Wirkung“) und im übertragenen, ursprünglich forstwirtschaftlichen Sinn („forstwirtschaftliches Prinzip, nach dem nicht mehr Holz gefällt werden darf, als jeweils nachwachsen kann“), stammt das Wort von „nachhalten“ mit der Bedeutung „längere Zeit andauern oder bleiben“.

Nachhaltigkeit ist kein „Umweltthema“, sondern verlangt im Geiste der Konferenz von Rio 1992 nach einer „Versöhnung von Ökonomie, Ökologie und Sozialem“. Neben Wirtschaft, Umwelt- und Sozialbereich betrachten wir von Anfang an auch die Bildung und die Kultur als Aktionsbereiche der lokalen Agenda 21.

Nachhaltige Entwicklung

Klimawandel, Ressourcenraub und Verlust der biologischen Vielfalt – die Menschheit bedroht fortwährend ihre natürlichen Lebensgrundlagen. Sie verbraucht pro Jahr ungefähr die eineinhalbfache Menge der natürlichen Ressourcen, die die Ökosysteme des Planeten im gleichen Zeitraum wieder zur Verfügung stellen. Künftigen Generationen drohen die Ressourcen zu fehlen, die die konsumorientierten Lebensstile vor allem in den reichen Ländern heute in Anspruch nehmen.

Die Antwort auf diese Probleme heißt nachhaltige Entwicklung. Dabei handelt es sich um eine Entwicklung, die die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne zu riskieren, dass künftige Generationen ihre eigenen Bedürfnisse nicht befriedigen können.

Umwelt und Ressourcen für die Welt von morgen zu erhalten, die natürlichen Grenzen der Ökosysteme des Planeten zu respektieren, bedeutet, mit weniger Ressourcen und weniger Emissionen zu wirtschaften. Konkret geht es darum, die Art und Weise, wie wir produzieren und konsumieren, den durch die natürlichen Grenzen vorgegebenen Rahmenbedingungen anzupassen und dabei durch eine leistungsfähige Wirtschaft, belastbare soziale Sicherungssysteme und eine intakte Umwelt ein gutes Leben für alle zu sichern.

Um den rheinland-pfälzischen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung zu verstärken, hat der Landtag 1999 die Landesregierung beauftragt, eine Nachhaltigkeitsstrategie für Rheinland-Pfalz zu entwickeln. Diese wurde 2001 erarbeitet und seither mehrfach fortgeschrieben.

Damit gehört Rheinland-Pfalz in Deutschland zu den Vorreitern. Die Bundesregierung verabschiedete erstmals 2002 eine nationale Nachhaltigkeitsstrategie, die EU-Kommission beschloss 2001 eine Nachhaltigkeitsstrategie für die Europäische Union. Auf globaler Ebene wurden seit 1992 eine Vielzahl von Vereinbarungen und Aktionsprogrammen zu Nachhaltiger Entwicklung im Allgemeinen sowie zu wichtigen Teilaspekten wie dem Schutz des Klimas und der Erhaltung der biologischen Vielfalt verabschiedet.

Quelle: http://www.mwkel.rlp.de/Nachhaltigkeit/ August 2014

Die 2030-Agenda für Nachhaltige Entwicklung

 

Die Ziele für nachhaltige Entwicklung (englisch Sustainable Development Goals (SDGs),  sind politische Zielsetzungen der Vereinten Nationen, die der Sicherung einer nachhaltigen Entwicklung dienen sollen. Mit der 2030-Agenda werden zwei zuvor getrennte UN-Verhandlungsprozesse, der 1992 mit dem Erdgipfel begründete Rio-Prozess und der Prozess der Millenniumentwicklungsziele, unter dem Begriff „Transformation zu nachhaltiger Entwicklung“ zusammengeführt. Daraus entwickelt hat sich die 2030-Agenda für Nachhaltige Entwicklung in Deutschland. Hier geht es zur Homepage des BMUB’s.